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Zündapp

Informationen zum Hersteller

Der Markenname Zündapp enststand aus der Zusammenziehung der Anfangsbuchstaben der Firmenbezeichnung „Zünder- und Apparatebau GmbH“. Schon kurz nach dem 1. Weltkrieg widmete sich das neugebildete Zündapp-Werk in Nürnberg der Herstellung von Motorrädern. Die Fabrikation von guten Zweitaktmotoren erforderte zwar einen qualifizierten Facharbeiterstamm, aber der war ja vom Zünder- und Apparatebau her noch vorhanden. Außerdem boten sich gerade in der Nachkriegszeit für ein billiges und robustes Motorrad günstige Absatzmöglichkeiten: also produzierte Fritz Neumeyer 2-Takt-Motorräder. 1921 erschien das erste Modell, die Z 22 mit 211 cm³, Riemenantrieb ohne Getriebe, Klotzbremse auf die Hinterradriemenfelge und einer Leistung von 2,5 PS. Bereits drei Jahre später verließ das 10.000. Motorrad, eine K 249 mit 250 cm³ und 3,5 PS das Werk. 1925 wurde das berühmte Einheitsmodell (250 cm³, 4,5 PS, Kettenantrieb) der große Schlager auf dem Motorradmarkt. Zündapp baute zunächst fast ausschließlich Maschinen mit niedrigem und mittlerem Hubraum und nutzte dabei vor allem die Vorteile des 2-Takt-Motors. So war auch die E 200, der Grundtyp der berühmtgewordenen Derbyserie, ein Zweitakt-Motorrad. Nachdem man aber mit der S 500 (Rudge-Vierventilmotor, 499 cm³, 18 PS) 1930 auch auf dem Gebiet des Viertaktmotors Erfolg hatte, wurde von Zündapp auch der Markt der „schweren Brummer“ beschickt. Besonders bekanntgeworden sind die K 500 (493 cm³, 16 PS), die KS 500 (498 cm³, 25 PS), die KS 600 (597 cm³, 28 PS), die K 800 (Vierzylinder, 797 cm³, 22 PS) und schließlich die KS 750 (750 cm³, 26 PS, Vierganggetriebe mit Rückwärtsgang, Seitenwagenantrieb), die vor allem als überschweres Wehrmachtsmodell bekanntgeworden ist. Alle diese schweren Maschinen besaßen Kardanantrieb und Boxermotor. Auch eine kleine Kardanmaschine kam 1935 heraus: die KK 200 (198 cm³, 7,5 PS). Auch die 350er Maschine dieser Serie besaß einen Zweitaktmotor mit Kardanantrieb und 11 PS Leistung. Gemeinsames Merkmal all dieser Motorräder war ihr Pressstahlrahmen. Zündapp hat auch nach dem 2. Weltkrieg den Motorradbau wieder aufgenommen und konnte sich als eine der ganz wenigen Motorradfirmen auf dem Markt behaupten. Besonders bekannte Typen der Nachkriegsproduktion sind: die KS 601 Sport (592 cm³, 33,5 PS) 1952, der sogenannte „grüne Elefant“; die Elastic 250 (245 cm³, 13 PS), 1954, die erstmals mit Hinterradschwinge ausgestattet war. (Eines dieser Modelle verließ im Dezember 1954 als 500.000. Zündappmotorrad das Werk.) 

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