Dolf
Informationen zum Hersteller
Maschinenfabrik Stein AG
(19. Januar 1918 bis 1. September 1930)
Adressen:
Hanauer Landstraße 200
Zeil 23
Wielandstraße 10
Frankfurt am Main
Die Maschinenfabrik Stein AG wurde am 19. Januar 1918 in Frankfurt am Main gegründet. Zu den Gründern zählten Heinrich Stein aus Düsseldorf, Richard Stein jun., Erhard Stein aus Hannover, Luise Stein aus Buchschlag bei Frankfurt und Victor Graßmann aus Neu-Isenburg. Im September 1919 übernahm der Ingenieur Victor Graßmann die Geschäftsführung von Rudolf Stein.
Gegenstand des Unternehmens waren die Herstellung von Metallgegenständen und Maschinen aller Art sowie der Handel damit. Zunächst bot die Firma vor allem Dreh-, Fräs- und Bohrarbeiten an. Ab 1920 sind erste Reichs-Gebrauchsmuster belegt; 1921 umfasste das Lieferprogramm auch Feldbahnlokomotiven.
Für den Motorradbau gewann vor allem der von Victor Graßmann entwickelte Zweitaktmotor Bedeutung. Das Gemisch gelangte über einen Drehschieber in das Kurbelgehäuse. Von dort wurde es vorverdichtet und durch acht sternförmig angeordnete Zuführkanäle in den Zylinder geleitet. Die Abgase strömten über acht weitere Kanäle in einen ringförmig um den Zylinder angeordneten Sammler und anschließend durch zwei Auspuffkrümmer. Für die frühen 1920er-Jahre war dies eine bemerkenswert eigenständige Konstruktion.
Unter dem Markennamen „Dolf“ fertigte die Maschinenfabrik Stein AG ab 1922 eigene Motorräder. Den vorliegenden Quellen zufolge entwickelte das Unternehmen nicht nur Motor und Antriebseinheit, sondern auch den geschlossenen Rohrrahmen und die Parallelogramm-Vordergabel selbst. Die entsprechenden Konstruktionen ließ es im April und September 1922 durch Patente beziehungsweise Gebrauchsmuster schützen.
Am 21. Juli 1923 entstand in Berlin-Charlottenburg die Dolf-Motorrad-Verkaufsgesellschaft mbH, die den Vertrieb der in Frankfurt gefertigten Motorräder übernehmen sollte. Zunächst führte Rudolf Stein die Geschäfte; im März 1924 folgte ihm Fräulein Helene Kroppenstedt aus Charlottenburg.
Zu den früh belegten Händlern zählten im August 1923 Hermann Jüngst aus Dahlbruch in Westfalen, der später durch die Sieg-Leichtkrafträder bekannt wurde, und Wilhelm Göhler aus Karlsruhe. Das erste Angebot umfasste 199-ccm-Maschinen mit 3 Brems-PS und angeblocktem Zweiganggetriebe. Der Motor war auf einer Grundplatte verschiebbar gelagert, wodurch sich die Kettenspannung einstellen ließ. Kettenantrieb und Mittelständer weisen auf eine für Zeit und Leistungsklasse moderne Ausführung hin. Der Mittelständer erleichterte den Wechsel beider Räder; das Hinterrad ließ sich nach dem Lösen der Radmutter herausnehmen. Die hintere Felgenbremse war sowohl mit dem Fuß als auch von Hand zu betätigen, während der Magnet über Zahnräder angetrieben wurde.
Für das Modelljahr 1924 ist zudem eine 250-ccm-Ausführung mit 4 Brems-PS belegt. Die Fertigung dürfte jedoch bereits im Sommer 1924 eingestellt worden sein, da ab August 1924 keine Anzeigen für Dolf-Motorräder der Maschinenfabrik Stein AG mehr nachweisbar sind. Auch in den folgenden Jahren konnte sich das Unternehmen offenbar wirtschaftlich nicht behaupten. Am 1. September 1930 wurde seine Auflösung beschlossen.
Darüber hinaus sind folgende Anbieter von Dolf-Motorrädern belegt:
Fritz Fislake, Bielefeld, Siegfriedstraße 35/37
C. Schombardt, Wagen- und Karosseriefabrik, Mauerstraße 5, Kassel
Curt Heise, Theresienstraße 20 und Hauptstraße 17, Dresden
G. Krämer, Neckartor, Stuttgart
Friedrich Köpper GmbH, Oberhausen
Beckmann Fahrradhaus, Eppendorfer Landstraße 51/53, Hamburg
Modelle
|
Modell |
Hubraum |
Leistung |
Technische Angaben |
Nachweis |
|
A |
199 ccm |
3 Brems-PS; 1,14 Steuer-PS |
Einzylinder-Zweitaktmotor; Bohrung 62 mm, Hub 66 mm; Zweiganggetriebe in Blockkonstruktion; Kupplung, Leerlauf und Kickstarter; Kettenantrieb; 9-Liter-Tank; Gemischschmierung 1:10; Höchstgeschwindigkeit etwa 70 km/h; Rahmen grau, Felgen schwarz, Behälter grau emailliert. |
Ab August 1922 bei Renneinsätzen erwähnt; ab August 1923 im Handel angeboten. |
|
B |
250 ccm |
4 Brems-PS |
Einzylinder-Zweitaktmotor; Bohrung 65 mm, Hub 75 mm; Zweiganggetriebe, Leerlauf, Kupplung und Kickstarter. |
Ab Mai 1923 bei Renneinsätzen erwähnt; für das Modelljahr 1924 im Händlerangebot nachweisbar. |
Rennerfolge
Bereits 1922 traten Dolf-Motorräder im Motorsport in Erscheinung und erzielten vor allem bei Bahnrennen frühe Erfolge. Im Juli gewann Graßmann auf der Opelbahn die Klasse bis 250 ccm; im weiteren Jahresverlauf folgten erste und zweite Plätze auf Bahnen in Berlin, Düsseldorf, Chemnitz, Nürnberg und Leipzig. Zeitgenössische Werbeaussagen führen für 1922 insgesamt 18 Preise an.
Auch 1923 war Dolf überregional im Motorsport vertreten. Anzeigen warben mit 20 Siegen und 20 zweiten Plätzen. Belegt sind neben Bahnrennen in Berlin, Chemnitz und Leipzig auch Straßen- und Zuverlässigkeitsfahrten. Im Mai und Juli 1923 kamen erstmals 250-ccm-Maschinen bei Rennen zum Einsatz.
Zu Beginn des Jahres 1924 nahmen Fritz Kappel und Oskar Weidmann an der Deutschlandfahrt teil und wurden jeweils mit einer bronzenen Plakette ausgezeichnet. Weitere Siege und vordere Platzierungen sind unter anderem auf der Berliner Olympiabahn sowie in Aachen, Nürnberg und Leipzig belegt. Nach 1924 dünnt die Überlieferung deutlich aus. Zwar werden Dolf-Motorräder 1925 noch bei der Deutschlandfahrt und einzelnen Bergprüfungsfahrten sowie 1926 bei einem weiteren Renneinsatz genannt, größere Erfolge lassen sich bislang jedoch nicht nachweisen.
Als besonders erfolgreicher Fahrer tritt Carl beziehungsweise Karl Graßmann aus Bamberg hervor. Zwischen 1922 und 1925 setzte er Dolf-Motorräder vornehmlich bei Bahnrennen ein. Bereits im Oktober 1924 soll er auf Dolf 60 erste Preise errungen haben. Ob er mit dem Dolf-Konstrukteur Victor Graßmann verwandt war, ist bislang ungeklärt.
Weitere in den Quellen mit Dolf-Maschinen genannte Fahrer sind unter anderem Walter Ebstein aus Berlin-Charlottenburg, Schollein aus Erfurt, Rannacher, Willi David aus Homburg, Philipp Karrer aus Frankfurt, Fritz Kappel aus Darmstadt, Oskar Weidmann aus Frankfurt, Max Weiß aus Freiburg sowie mehrere Fahrer aus Nord- und Westdeutschland. Die folgende Übersicht bündelt die wichtigsten bislang dokumentierten Einsätze.
|
Datum |
Veranstaltung |
Klasse |
Fahrer |
Platzierung |
|
07.05.1922 |
Nordbayerische Zuverlässigkeitsfahrt des ADAC |
Nennung |
||
|
10.06.1922 |
AVUS-Rennen |
Nennung |
||
|
02.07.1922 |
Opelbahn-Motorradrennen |
bis 250 ccm |
Graßmann, Frankfurt |
Erster |
|
30.07.1922 |
Motorrad-Meisterschaft von Preußen – Olympiabahn Berlin |
bis 200 ccm |
Graßmann, Bamberg; |
Zweiter |
|
bis 300 ccm |
Erster |
|||
|
03.09.1922 |
Bahnrennen Düsseldorf-Oberkassel |
bis 250 ccm |
Graßmann, Bamberg; |
Erster |
|
bis 350 ccm, ADAC-Preis |
Erster |
|||
|
bis 350 ccm, DMZ-Preis |
Dritter |
|||
|
bis 500 ccm |
Dritter |
|||
|
10.09.1922 |
Motorradrennen Chemnitz |
bis 350 ccm |
Ebstein, Berlin |
Zweiter |
|
bis 250 ccm |
Zweiter |
|||
|
24.09.1922 |
Bahnrennen Nürnberg – Reichelsdorfer Keller |
bis 250 ccm |
Graßmann, Bamberg |
Dritter |
|
bis 350 ccm |
Erster |
|||
|
bis 500 ccm |
Dritter |
|||
|
Großer Herbstpreis, alle Stärken |
Dritter |
|||
|
01.10.1922 |
Motorradrennen Leipzig |
Kleinkrafträder |
Graßmann, Bamberg |
Erster |
|
29.04.1923 |
Rennen im Berliner Stadion Grunewald |
bis 350 ccm |
Schollein, |
Erster |
|
06.05.1923 |
Motorradrennen Stadion Berlin des DMV |
bis 200 ccm |
Rannacher |
Erster |
|
bis 250 ccm |
Rannacher |
Zweiter |
||
|
Ebstein |
Dritter |
|||
|
bis 500 ccm |
Ebstein |
Erster |
||
|
Rannacher |
Zweiter |
|||
|
20.05.1923 |
Olympiabahn Berlin; ADAC |
bis 350 ccm |
Schollein, Erfurt |
Zweiter |
|
27.05.1923 |
Auto- und Motorradrennen Chemnitz |
bis 250 ccm |
Stein |
Erster |
|
10.06.1923 |
Bergische Zuverlässigkeitsfahrt Dünnwald |
bis 250 ccm |
Meurer |
Dritter |
|
17.06.1923 |
Solitude-Bergrennen |
bis 200 ccm |
Döpenschmidt |
Nennung |
|
bis 250 ccm |
Stein, Graßmann |
Nennung |
||
|
24.06.1923 |
AVUS-Motorradrennen |
bis 200 ccm |
Ebstein, Charlottenburg |
Zweiter |
|
06.1923 (genauer Tag unbekannt) |
Flach- und Bergprüfung Darmstadt; ADAC |
bis 350 ccm |
Stein, Buchschlag |
Erster |
|
08.07.1923 |
Motorradrennen im Berliner Stadion, ADAC |
bis 250 ccm |
Graßmann, Bamberg |
Erster |
|
bis 350 ccm |
Graßmann, Bamberg |
Zweiter |
||
|
bis 500 ccm |
Graßmann, Bamberg |
Zweiter |
||
|
15.07.1923 |
Köln-Riehl |
Dolf |
Nennung |
|
|
15.07.1923 |
Hamburg-Farmsen |
bis 225 ccm |
Fritz Niß |
Erster |
|
Alfons Stadel |
Zweiter |
|||
|
bis 250 ccm |
Fr. Wild |
Erster |
||
|
bis 350 ccm |
Fritz Niß |
Erster |
||
|
Fr. Wild |
Zweiter |
|||
|
08.07.1923 |
Fernfahrt Heidelberg-Freiburg |
bis 250 ccm |
W. Göhler, Karlsruhe |
Dritter |
|
Max Weiß, Freiburg |
Vierter |
|||
|
29.07.1923 |
Swinemünde |
|
|
Nennung |
|
08.08.1923 |
Deutsche Motorrad-Bahnmeisterschaft Leipzig |
bis 250 ccm |
Graßmann, Bamberg |
Zweiter |
|
bis 350 ccm |
Graßmann, Bamberg |
Zweiter |
||
|
David, Homburg |
Dritter |
|||
|
bis 500 ccm |
Graßmann, Bamberg |
Dritter |
||
|
alle Stärken, Bahnmeisterschaft von Deutschland |
Graßmann, Bamberg; |
Fünfter |
||
|
David, Homburg |
Sechster |
|||
|
19.08.1923 |
Bahnrennen Nürnberg – Reichelsdorfer Keller |
Nennung |
||
|
26.08.1923 |
Motorrad- und Automobilturnier in Herrenalb |
bis 250 ccm |
Hans Doppenschmitt, Pforzheim |
Nennung, jedoch nicht unter den Platzierten |
|
23.09.1923 |
Daglfinger Rad- und Motorradrennen |
|
|
Teilnehmer |
|
23.09.1923 |
Großer Preis von Berlin, Olympiabahn DMV |
bis 150 ccm, 10 km |
Ebstein |
Zweiter |
|
bis 200 ccm |
Graßmann |
Dritter |
||
|
Großer Preis von Berlin, 50 km |
W. Ebstein |
Vierter |
||
|
H. Tantow |
Fünfter |
|||
|
23.09.1923 |
Hamburg Farmsen |
bis 225 ccm |
Niß, Hamburg |
Zweiter |
|
bis 250 ccm |
Wild, Hamburg |
Zweiter |
||
|
bis 350 ccm |
Stadel, Hamburg |
Zweiter |
||
|
bis 350 ccm, Stundenrennen |
Niß |
Dritter |
||
|
23.09.1923 |
Meisterschaften im Maingebiet |
Philipp Karrer |
Erster |
|
|
Kappel |
Zweiter |
|||
|
07.10.1923 |
Hamburg-Farmsen |
bis 225 ccm |
Niß |
Zweiter |
|
bis 250 ccm |
Niß, Hamburg |
Erster |
||
|
bis 350 ccm |
Niß |
Vierter |
||
|
14.10.1923 |
Krähberg-Rennen, Erbach im Odenwald |
bis 500 ccm |
Fr. Kappel, Darmstadt |
Dritter |
|
21.10.1923 |
Rund ums Hermannsdenkmal |
bis 250 ccm |
Waßmann, Hannover |
Erster |
|
28.10.1923 |
Hannover-Pferdeturm |
bis 250 ccm |
Plümecke |
Ausfall |
|
bis 350 ccm |
Plümecke |
Dritter |
||
|
Waßmann |
nicht platziert |
|||
|
13.01.1924 |
Motorradrennen auf dem Eis – Lietzensee, Berlin |
bis 350 ccm |
Sauer |
Zweiter |
|
27.02.1924 |
Deutschlandfahrt 1924 |
bis 250 ccm |
Fritz Kappel, Frankfurt |
Fünfter; bronzene Plakette |
|
Oskar Weidmann, Frankfurt |
Dreizehnter; bronzene Plakette |
|||
|
16.03.1924 |
Rund um Elm – Braunschweig |
bis 250 ccm |
Struntz, Braunschweig |
Erster |
|
30.03.1924 |
Eilenriede, Hannover |
bis 250 ccm; |
Waßmann, Hannover |
Nennung |
|
Struntz, Braunschweig |
Nennung |
|||
|
bis 250 ccm; Industriefahrer |
Niß, Hamburg |
Nennung |
||
|
27.04.1924 |
Pokal der Stadt Hannover |
bis 250 ccm |
Struntz |
Nennung |
|
04.05.1924 |
Mitteldeutsche Dauerprüfungsfahrt |
|
Karrer |
Erster |
|
11.05.1924 |
Dreiecksrennen bei Schriesheim – Heidelberg |
bis 250 ccm |
Henke |
Erster |
|
11.05.1924 |
2. Hainbergrennen |
bis 250 ccm |
Michaelis, Braunschweig |
Zweiter |
|
11.05.1924 |
Dreiecksrennen bei Schriesheim – Heidelberg |
bis 250 ccm, A-Industriefahrer |
Henke |
Erster |
|
18.05.1924 |
Solitude-Bergrennen |
bis 250 ccm |
Erich Henke, Frankfurt |
Zehnter |
|
18.05.1924 |
2. Herkules-Bergrennen |
bis 250 ccm |
Karrer, Frankfurt |
Erster |
|
25.05.1924 |
Köln-Riehl – Bahnrennen |
bis 250 ccm |
Knibbecke, Köln |
Vierter |
|
25.05.1924 |
Berliner Olympiabahn |
bis 200 ccm |
Graßmann, Bamberg |
Zweiter |
|
01.06.1924 |
Die silberne Eule von Peine |
bis 250 ccm |
W. Michaelis, Braunschweig |
Vierter |
|
15.06.1924 |
Bergprüfungsfahrt auf den Königsstuhl – Heidelberg |
bis 250 ccm |
Phil. Karrer, Frankfurt |
Zweiter |
|
15.06.1924 |
Bahnrennen Nürnberg – Reichelsdorfer Keller |
bis 200 ccm |
Kellner, Bamberg |
Zweiter |
|
bis 250 ccm |
Graßmann, Bamberg |
Zweiter |
||
|
22.06.1924 |
Bergprüfungsfahrt |
bis 200 ccm |
Paul Weiß, Freiburg |
Dritter |
|
29.06.1924 |
Bergprüfungsfahrt „An der Pforte des Schwarzwaldes“ |
bis 200 ccm |
Daniel, Pforzheim |
Sechster |
|
29.06.1924 |
Schiffenberg-Rennen, Gießen |
Klasse II |
Ph. Karrer, Frankfurt |
Erster |
|
27.07.1924 |
„Rund um Frankfurt“ |
Klasse 6 |
Vollmar, Frankfurt |
Erster |
|
10.08.1924 |
Bahnrennen |
bis 200 ccm |
Carl Graßmann, Bamberg |
Zweiter |
|
17.08.1924 |
Motorradrennen in Bünde |
bis 200 ccm, Industriefahrer |
W. Brockmann, Bielefeld |
Vierter |
|
24.08.1924 |
Bahnrennen Chemnitz Altendorf |
Kleine Klasse |
Graßmann |
Erster |
|
07.09.1924 |
Aachener Stadion |
bis 200 ccm |
Graßmann, Bamberg, |
Erster |
|
bis 250 ccm |
Karl Graßmann |
Zweiter |
||
|
bis 350 ccm |
Graßmann |
Ausfall (Sturz in Runde 11) |
||
|
14.09.1924 |
Rund ums Hermannsdenkmal |
bis 200 ccm |
Brockmann, Schildesche |
Fünfter |
|
14.09.1924 |
Motorradrennen Nürnberg |
|
Graßmann, Bamberg |
Erster |
|
21.09.1924 |
AVUS-Motorradrennen |
bis 250 ccm |
Carl Graßmann, Bamberg |
Teilnehmer |
|
Fritz Sauer, Spandau |
Ausfall (Defekt) |
|||
|
28.09.1924 |
Karlsruher Wildparkrennen |
bis 250 ccm |
Fritz Guinand, Pforzheim |
Zweiter |
|
05.10.1924 |
Düsseldorf – Oberkassel, „Großer Herbstpreis“ |
bis 250 ccm |
Graßmann, Bamberg |
Vierter |
|
12.10.1924 |
Elberfelder Stadion, Wuppertal |
bis 350 ccm |
Hans Frankenbusch, Essen |
Dritter |
|
12.10.1924 |
Internationale Motorradrennen in Leipzig |
bis 200 ccm |
Graßmann, Bamberg |
Erster |
|
19.10.1924 |
Opelbahn-Motorradrennen |
|
Graßmann, Bamberg |
Nennung |
|
26.10.1924 |
Düsseldorf-Oberkassel |
bis 250 ccm |
Graßmann, Bamberg |
Nennung |
|
01.–12.03.1925 |
Deutschlandfahrt |
bis 250 ccm |
Otto J. Kasbaum, Heidelberg |
Teilnehmer |
|
19.04.1925 |
Aachener Stadion Motorrad-Bahnrennen |
bis 250 ccm |
Graßmann |
Nennung |
|
21.06.1925 |
2. Kniebis-Bergprüfungsfahrt |
bis 250 ccm |
Max Weiß, Freiburg |
Dritter |
|
28.06.1925 |
2. Feldberg-Prüfungsfahrt bei Freiburg |
bis 250 ccm |
Weiß |
Sechster der Junioren |
|
15.–16.08.1925 |
Deutsches Berg-Derby – ADAC |
|
|
Nennung |
|
22.11.1925 |
Schwarzwald-Winterfahrt des Motorradklub Freiburg |
bis 250 ccm |
M. Weiß |
Erster |
|
05.04.1926 |
Motorradrennen auf dem Freiburger Exerzierplatz |
bis 250 ccm |
Weiß, Freiburg |
Vierter |
Zusammengestellt von Frank Grüneboom, Mai 2024; redaktionell überarbeitet im September 2026.
Quellen und Nachweise
Zeitgenössische Zeitungen und Tagespresse
Aachener Anzeiger, Jg. 1924, 1925.
Badische Presse, Jg. 1924–1926.
Badischer Beobachter, Jg. 1924.
Bergische Zeitung, Jg. 1923.
Berliner Börsen-Zeitung, Jg. 1923, 1924.
Berliner Tagblatt, Jg. 1921–1924.
Bielefelder Abendzeitung, Jg. 1923.
Der Tag, Jg. 1925.
Deutsche Allgemeine Zeitung, Jg. 1923, 1924.
Deutsche Reichszeitung, Jg. 1924.
Dortmunder Zeitung, Jg. 1921–1924.
Düsseldorfer Zeitung, Jg. 1922, 1924.
Echo der Gegenwart, Jg. 1923, 1925.
Essener Allgemeine Zeitung, Jg. 1924.
Essener Anzeiger, Jg. 1924.
Essener Volkszeitung, Jg. 1923, 1924.
General Anzeiger für Bonn und Umgebung, Jg. 1923.
General Anzeiger für Oberhausen, Jg. 1924.
Gießener Anzeiger, Jg. 1924.
Hamburger Fremdenblatt, Jg. 1924.
Hamburgischer Correspondent, Jg. 1923.
Hannoverscher Kurier, Jg. 1923, 1924.
Hildener Rundschau, Jg. 1924.
Hohenstein-Ernstthaler Anzeiger, Jg. 1922.
Karlsruher Tagblatt, Jg. 1923–1925.
Kölnische Zeitung, Jg. 1918, 1921, 1923, 1924.
Leipziger Tagblatt, Jg. 1924, 1925.
Mannheimer General-Anzeiger, Jg. 1922–1924.
Merseburger Korrespondent, Jg. 1923.
Münchener Neueste Nachrichten, Jg. 1922–1925.
Münsterischer Anzeiger, Jg. 1923.
Ohligser Anzeiger, Jg. 1923, 1924.
Prager Tagblatt, Jg. 1923.
Sächsische Dorfzeitung, Jg. 1924.
Sächsische Zeitung, Jg. 1924.
Sauerländisches Volksblatt, Jg. 1923.
Schwäbischer Merkur, Jg. 1924.
Stuttgarter Neues Tagblatt, Jg. 1922–1924.
Süddeutsche Zeitung, Jg. 1923.
Westfälische neueste Nachrichten, Jg. 1922, 1924.
Westfälische Zeitung, Jg. 1923.
Wiener Sporttagblatt, Jg. 1922, 1923.
Motor- und Fachzeitschriften
Allgemeine Automobilzeitung, Jg. 1923, 1924.
Die Motorräder des Jahres – Verlag der Automobilwelt – Flugwelt, Jg. 1923.
Illustrierte Motorzeitung, Jg. 1922.
Kleinauto und Kraftrad, Jg. 1925.
Motor-Rad-Sport Verkehr u. Technik, Jg. 1924.
Österreichische Auto-Rundschau, Jg. 1924.
Österreichische Nähmaschinen- und Fahrrad-Zeitung, Jg. 1924.
Sport im Bild, Jg. 1923.
Sportzeitung des Stuttgarter Neuen Tagblatts, Jg. 1924.
Amts- und Bekanntmachungsblätter
Deutscher Reichsanzeiger, Jg. 1918, 1919, 1920, 1922, 1930.
Internetquellen
Europäisches Patentamt, Internetquelle, Einsichtnahme 2026.
Handbücher, Verzeichnisse und sonstige Nachweise
Hoppenstedt „Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften“, Jg. 1922–1931.
Leichtmotorrad-Fotoalbum, Jg. 1920er Jahre.
VFV-Info, Jg. 2007.
Hinweis zur Zitierweise: „Jg.“ bezeichnet den ausgewerteten Jahrgang; bei Internetquellen bezeichnet die Jahreszahl das Jahr der Einsichtnahme; „o. J.“ steht für „ohne Jahr“.
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